Wie schmeckt Grauburgunder?
Je nach Ausbauart hat Grauburgunder typische Aromen von Birne, etwas Honig und manchmal eine leicht nussige Note, der Wein wirkt oft rund und harmonisch, mit mittelgewichtiger Säure. Kräftigere Ausbaustile zeigen mehr Textur und Körper, während schlanke Versionen eher an einen frischen Sommerwein erinnern. Sehr oft zeigt sich Grauburgunder im Glas mit einem leichten Kupferstich.
Zu welchem Essen passt Grauburgunder?
Grauburgunder ist ein echter Allrounder, er passt gut zu hellem Fleisch, Geflügel, cremigen Suppen oder milden Käsesorten. Auch als unkomplizierter Essensbegleiter für ein mehrgängiges Menü, bei dem nicht jeder Gang extra bedacht werden soll eignet sich ein schlankerer, nicht opulenter Grauburgunder perfekt.
Wo wächst die Rebsorte Grauburgunder?
Die Sorte stammt ursprünglich aus dem Burgund und hat sich von dort über weite Teile Europas verbreitet. In Italien ist sie als Pinot Grigio bekannt und wird dort meist leicht, frisch und unkompliziert ausgebaut, während im Elsass und in Deutschland eher der dichtere, kräftigere "Grauburgunder"-Stil dominiert.
In Österreich findet sich die Sorte in mehreren Anbaugebieten, oft dort, wo auch Chardonnay und Weißburgunder gut gedeihen – nährstoffreiche, nicht zu leichte Böden begünstigen sie.