Zwei Quereinsteiger, ein Boden, der einst am Grund eines Urmeeres lag, und internationale Erfolge nur sechs Jahre nach dem ersten Jahrgang. Naturnaher Weinbau mit viel Neugier.

O.T. 2022
FINK&KOTZIAN

O.T. 2022

€11,87 / l
€8,90
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Über das Weingut Fink & Kotzian

Christian Fink und Petra Kotzian haben mit dem Jahrgang 2013 ihre ersten Weine gekeltert, als Quereinsteiger ohne klassischen Winzerhintergrund, dafür mit umso mehr Enthusiasmus. Nur sechs Jahre später standen sie bei der London Wine Competition im internationalen Rampenlicht.

Ihr Betrieb liegt in Gauderndorf im nordwestlichen Weinviertel, und erst beim Graben neuer Lüftungsschächte für den Keller entdeckten die beiden, wie besonders ihr Boden wirklich ist. Neben verwittertem Urgestein und Granit finden sich hier marine Sedimente aus Muscheln und Algen, Überreste des Tethys Meeres, das vor Millionen von Jahren genau hier seine Küste hatte, im benachbarten Eggenburg wurden sogar fossile Sirenen gefunden. Die charakteristischen weißen Streifen im Boden heißen Zogelsdorfer Sand, das gelbbraune Material Gauderndorfer Formation, benannt nach ihrem Heimatort.

Nach dem Motto "soviel als nötig, so wenig als möglich" wird naturnah gearbeitet, gereift wird im alten Gewölbekeller mit konstanter Temperatur, teils sogar in Amphoren. Das Sortiment reicht von Grünem Veltliner über Grauburgunder und Chardonnay bis zum seltenen Roten Riesling.

Warum diese Weine bei OENUM im Sortiment sind (ca. 150 Wörter):

Fink & Kotzian zeigen, wie viel Entdeckerfreude in einem noch relativ jungen Weingut stecken kann. Als Quereinsteiger ohne festgefahrene Traditionen konnten Christian und Petra ihren Boden ganz neu für sich entdecken, buchstäblich beim Graben eines Kellerschachts, und daraus eine Geschichte machen, die weit über den üblichen Weinviertel Rahmen hinausgeht, ein Boden, der einst Meeresgrund war.

Der internationale Erfolg schon sechs Jahre nach dem ersten Jahrgang zeigt, dass Enthusiasmus und Neugier fehlende Familientradition locker aufwiegen können. Für OENUM ist das ein schönes Beispiel dafür, dass die besten Geschichten manchmal buchstäblich unter der eigenen Erde liegen und nur darauf warten, entdeckt zu werden.