Wie schmeckt Pinot Noir?
Frische Erdbeere und Kirsche, oft unterlegt von floralen Noten wie Veilchen oder Rose. Die Tannine sind meist zart, die Farbe eher hell, aber der Wein hat trotzdem Länge und Charakter. Mit seiner lebendigen Säurestruktur setzt Pinot Noir auf Eleganz statt Kraft.
Zu welchem Essen passt Pinot Noir?
Pinot Noir ist erstaunlich vielseitig. Er ist perfekter Speisenbegleiter zu Geflügel, Lachs, Pilzgerichten oder auch zu leichterem Rotfleisch. Seine feine Struktur macht ihn zu einem der wenigen Rotweine, die auch gut zu Fisch funktionieren.
Wo wächst die Rebsorte Pinot Noir?
Das Burgund ist und bleibt die Referenz für Pinot Noir weltweit – hier entstehen auf kalkhaltigen Böden einige der teuersten und begehrtesten Rotweine überhaupt. Auch in Deutschland (hier als Spätburgunder bezeichnet), Oregon und Neuseeland hat sich die Sorte in kühleren Klimazonen erfolgreich etabliert.
In Österreich wächst Pinot Noir vor allem dort, wo auch kühlere Weißweinsorten wie Riesling gut gedeihen. Kalkhaltige Böden und kühlere Lagen sorgen für die nötige Frische und Eleganz, für die die Sorte weltweit geschätzt wird.